Wok Pfanne

Perfekte asiatische Gerichte zubereiten - das gelingt mit einer professionellen Wokpfanne!

Aktualisiert am: 19. Juni 2018
Wok Pfanne
Eine gute Wokpfanne zeichnet sich durch gute Wärmeverteilung, hochgezogene Ränder und gute Handhabung aus.
Für Asien-Fans - Was die Bratpfanne für europäische Köche ist, ist der Wok in ganz Asien für Hausfrauen und Profis. Diese Pfanne ist für das schnelle Braten von Stir-Fry-Gerichten mit einem hohen Rand versehen. Die starke Hitze beim Rundum-Braten erlaubt kurze Garzeiten. Ein Original-Wok hat einen runden Boden. Für Elektroherde und Induktionsplatten wurde der Wok europäisiert.

Für Liebhaber asiatischer Küche

Der Wok ist in ganz Asien Pfanne und Kochtopf zugleich: In der runden Kuppel entstehen über einer Gasflamme oder einem Feuer kurz gebratene Gerichte, Currys und sogar Suppen. Die Wok-Pfanne ist die europäische Anpassung des Woks. Statt eines kugelrunden Bodens hat eine Wok-Pfanne einen flachen Boden, der auf hierzulande übliche Kochplatten passt. Die hohen Wände erlauben das Pfannenrühren, die typische Technik für asiatische Gerichte, die in wenigen Minuten zubereitet sind. Hier kannst Du Dich umfassend über Wok-Pfannen informieren.
 
Eigenschaften einer guten Wok-Pfanne:
 
  • Verteilt Wärme gut
  • Hat hochgezogene Ränder
  • Gute Handhabung
  • Leichte Reinigung

Was kannst Du mit einer Wok-Pfanne machen?

Wenn Du gerne asiatische Gerichte ist, bist Du mit einer Wok-Pfanne gut bedient. In dieser Pfanne kannst Du viele verschiedene Zutaten nach und nach braten. In englischer Sprache nennt man diese Technik Stir-Fry. Auf deutsch hat sich die Bezeichnung Pfannenrühren eingebürgert. Tatsächlich hältst Du dabei die Speisen ständig in Bewegung. Meist beginnst Du mit Ingwer, Knoblauch und Schalotten, der Basis asiatischer Gerichte. Für Currys brätst Du zusätzlich Gewürze und/oder Currypaste an. Anschließend gibst Du die mundgerecht zugeschnitten Speisen dazu. Die Reihenfolge bestimmt die Zeit, die sie zum Garen brauchen. Zuerst kommen harte Gemüsesorten wie Karotten oder Broccoli. Für Sprossen und Krustentiere reicht es, sie rasch in der Wok-Pfanne durchzuschwenken.

Wichtig: Heiße Pfannenwände

Die Technik des Pfannenrührens erfordert, dass sich die Wände der Wok-Pfanne erhitzen. Ein traditioneller Wok hat einen runden Boden. Eine Gasflamme erwärmt die gesamte Kuppel. Die europäisierte Wok-Pfanne liegt mit einem flachen Boden auf der Herdplatte auf. Deshalb muss diese Pfanne aus einem Metall bestehen, dass Wärme gleichmäßig abgibt - besonders, wenn Du Curry liebst. Bei einem Curry gilt es, nach dem Anbraten die Soße ein paar Minuten lang zu köcheln. Das schafft nur eine Wok-Pfanne mit heißen Wänden. Gusseisen ist ein beliebtes Material für Wok-Pfannen, weil es sich einheitlich erhitzt und brät. Edelstahl ist besser für Wok-Pfannen geeignet als Aluminium, weil es die Hitze besser hält. 

Wok-Pfanne kann Fritteuse ersetzen

Asiatische Köche verwenden einen Wok nicht nur zum Pfannenrühren. Sie dünsten und frittieren in den Pfannen oder kochen sogar Suppen in ihnen. Eine Wok-Pfanne kannst Du durch ihren hohen Rand ebenfalls vielseitig verwenden. Wenn Du nur gelegentlich frittierst, ersetzt eine Wok-Pfanne problemlos die Fritteuse. Geschwindigkeit ist das Schlüsselwort beim Kochen mit einer Wok-Pfanne. Beim Frittieren, beim Brutzeln von Currys und beim Pfannenrühren hast Du keine Zeit, zwischendurch schnell noch etwas zu schnippeln. Du musst alle Zutaten putzen und pfannenfertig herrichten, bevor Du das Öl in der Wok-Pfanne erhitzt. Auch Gewürze wie Soja- und Fischsoße solltest Du zur Hand haben, damit Du nicht während des Bratens nach ihnen suchen musst.

Die wichtige Stielfrage

Eine Wok-Pfanne verwendest Du in der Regel nicht im Backofen. Deshalb muss der Griff nicht besonders viel Hitze aushalten. Beim Pfannenrühren musst Du die Wok-Pfanne festhalten, damit sie nicht über die Herdplatte rutscht. Mit einem Kunststoffgriff hast Du die Pfanne jederzeit fest im Griff und verbrennst Dir nicht die Finger. Bei Wok-Pfannen aus Gusseisen erleichtert ein Gegengriff die Handhabung. Diese Pfannen wiegen gefüllt schnell 2 bis 3 kg. Mit einem Gegengriff kannst Du fertige Gerichte aus einer schweren Gusseisenpfanne problemlos umfüllen. Viele Wok-Pfannen sehen jedoch so gut aus, dass sie auch auf dem Esstisch eine gute Figur machen.

Wok-Pfanne aus Gusseisen reinigen

Eine gusseiserne Wok-Pfanne verträgt kein Wasser. Eisenpfannen wischst Du höchstens mit einem feuchten Tuch aus. Anschließend trocknest Du die Pfanne sorgfältig ab. Wok-Pfannen aus Gusseisen musst Du vor der ersten Verwendung einbrennen (sie Artikel Eisenpfanne). Das fördert die Bildung der Patina, die wie eine natürliche Antihaftschicht wirkt. Beschichtete Wok-Pfannen kannst Du problemlos mit Spülmittel und Schwamm reinigen. Achte darauf, in beschichteten Pfannen keine Küchenhelfer aus Metall zu verwenden. Sie könnten die empfindliche Beschichtung beschädigen.

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