De Buyer Pfanne

Gütesiegel ‘Made in France’

Aktualisiert am: 30. August 2019 | Infos zu unserem Test / Vergleichsverfahren | Werbelinks sind mit * gekennzeichnet
De Buyer Pfanne
de Buyer Pfanne - Alles, was Du vor dem Kauf wissen musst.

Den Test der Zeit hat das französische Unternehmen de Buyer mit Bravour bestanden - und sich dabei erfolgreich neu erfunden. Seit über 180 Jahren dominiert die Firma den Ortsteil Faymont der Gemeinde Val d’Ajol in den Vogesen. Begonnen hat alles mit der Herstellung von Stahl und Eisen. Aus einfachen Anfängen hat sich de Buyer seitdem zu einem internationalen Unternehmen entwickelt mit weltweiten Niederlassungen. Das Sortiment bietet Dir heute eine fast unübersichtliche Auswahl. Dennoch bleiben Pfannen aus Eisen ein wichtiger Bestandteil des Angebots. Hier erfährst Du alles Wissenswerte über die Marke, die stolz auf ihr Gütesiegel ‘Made in France’ ist.

 
Vergleichssieger
De Buyer 5610.24 Mineral B Element Bratpfanne

De Buyer 5610.24 Mineral B Element Bratpfanne*

Preis-Leistungs-Sieger
de Buyer Wok Force Blue

de Buyer Wok Force Blue*

De Buyer 5300.24 Runde Bratpfanne*

De Buyer 5300.24 Runde Bratpfanne**

de Buyer Carbone Plus Eisenstahl Grillpfanne

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Bewertung 1,2 1,3 1,4 1,6
Bewertung bei Amazon
De Buyer 5610.24 Mineral B Element Bratpfanne
de Buyer Wok Force Blue
De Buyer 5300.24 Runde Bratpfanne*
de Buyer Carbone Plus Eisenstahl Grillpfanne
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Material Eisen Stahl Edelstahl Eisenstahl
Beschichtung Bienenwachs Unbeschichtet k.A. k.A.
Größe Ø 24 cm, Ø 26 cm & Ø 28cm Rand 32 cm Boden 8 cm 10 Verschiedene Größen von Ø 18 cm - Ø 45 cm 38 x 26 cm
Griff Vernieteter Griff aus Bandstahl 2 Griffe k.A. Stabiler Griff
Gerichte k.A. k.A. k.A. k.A.
Herdarten k.A. Alle Herdarten k.A. Elektroherd
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Unser Testergebnis stützt sich auf Analyse bzw. den Vergleich von recherchierten Informationen verschiedenster Quellen. Wir führen keine echten Produkttests durch. Wir erhalten keine Vergütung von Produzenten einzelner Produkte und führen einen objektiven und neutralen Vergleich durch.

Mineral B Element Bratpfanne von de Buyer

De Buyer Mineral B Element Bratpfanne
Mineral B Element Bratpfanne von de Buyer

Die Beliebte

Vergleichssieger

 
Unverwüstlich, hervorragende Brateigenschaften und leicht zu pflegen: Die Mineral B Element Bratpfanne von de Buyer aus Kohlenstoffstahl hat sich im Lauf der Zeit eine treue Fangemeinde erworben. Besitzer dieser Pfanne schwören auf sie und möchten sie nicht wieder hergeben. Doch diese Pfanne stellt Ansprüche: Du musst sie erst einmal einbrennen. Außerdem brauchst Du etwas Geduld mit ihr. Fazit: Nichts für Leute, die einfach schnell brutzeln wollen - aber das Nonplusultra für ernsthafte Köche.

Was zeichnet diese Pfanne aus?

Pluspunkte:

 
  • Extrem langlebig
  • Hervorragend verarbeitet
  • Für alle Herdarten geeignet
  • Ausgezeichnete Brateigenschaften
  • Vielseitig verwendbar
 
Du möchtest Deine Pfannen und Töpfe gerne an die Enkelkinder weitergeben? Normalerweise gelten teure Pfannen aus emaillierten Gusseisen als die idealen Erbstücke. Doch auch dieser Klassiker von de Buyer übersteht Generationen mühelos. Wir haben sie zum Vergleichssieger gekürt, weil fast jeder Besitzer dieser Pfanne ihr Loblied singt. Der Grund dafür ist die hervorragende Verarbeitung, das unverwüstliche Material und die daraus resultierenden Brateigenschaften. Sie gleichen fast denen einer Pfanne mit Antihaftbeschichtung. Während die Lebenszeit dieser modernen Pfannen jedoch begrenzt ist, steht Dir Deine Mineral B Element Jahrzehntelang wie ein treuer Freund zur Seite.

Vor dem Brutzeln das Brennen

 
Diese Bratpfanne hat einen Nachteil: Sie besteht aus Kohlenstoffstahl und erfordert Arbeit vor dem ersten Braten. Diese Art von Stahl enthält mehr Kohlenstoff als Schmiedeeisen, aber weniger als Gusseisen. Sie entstehen, indem man eine Platte aus Stahl in Form zieht. Neu haben sie eine silberne Oberfläche, die eine Schicht Bienenwachs vor Rost schützt. Wenn Du diese Pfanne kaufst, musst Du sie zuerst fachgerecht einbrennen. Dafür gibt es mehrere Methoden, wobei Einbrennen mit Kartoffelschalen und Salz einen stinkenden Qualm entwickelt. Auf diese Weise brennst Du Deine Pfanne am besten im Garten ein.

So entwickelt sich die Patina

 
Der Hersteller empfiehlt, die Pfanne zuerst gründlich zu waschen. Anschließend füllst Du Öl mindestens 1 cm hoch in die Pfanne und erhitzt es langsam, bis es aufwallt. Das heiße Öl schwenkst Du, damit auch die Wände etwas abbekommen. Anschließend lässt Du es abkühlen. Nun ist die Pfanne bereit, die Patina zu entwickeln. Beim Einbrennen verbinden sich Moleküle des Öls mit dem Stahl. Sie bieten Ansatzpunkte für weitere, kleine Partikel, die sich daran festheften. So entsteht mit der Zeit eine Patina. Allerdings darfst Du die Eisenpfanne nicht mit Spülmittel reinigen - einfach nach dem Gebrauch feucht mit einem Küchentuch abwischen und abtrocknen. Das ist die ganze Pflege, die eine Eisenpfanne braucht.
 

Nur langsam erhitzen

 
Beim Gebrauch musst Du aufpassen, dass Du die Pfanne nur langsam erhitzt. Auch sollte die Platte ziemlich genau der Größe des Pfannenbodens entsprechen. Auf normalen Platten reicht mittlere Hitze. Bei Induktionsplatten solltest Du nie den Booster verwenden. Zu hohe Hitze kann dazu führen, dass sich der Pfannenboden wölbt. Geduld brauchst Du, weil Eisen ein schlechter Wärmeleiter ist. Dafür hält es die Hitze umso besser. Wenn die Mineral B Element erst einmal auf Touren kommt, legt sie richtig los. Du liebst knusprige Bratkartoffeln oder Steaks mit krossen Rändern? In dieser Pfanne gelingen sie prächtig. 
 

Hervorragende Verarbeitung

 
Wenn Du die Pfanne richtig verwendest, hält sie ein Leben lang. Das Unternehmen de Buyer stellt seit weit über 100 Jahren Pfannen aus Eisen her. Diese Expertise merkt man bei der Mineral B Element. Der Griff aus Eisen ist mit drei Nieten bombenfest am Pfannenkörper verankert. Hier löst sich nichts, auch wenn Du mit der Pfanne viel schwenkst. Der Griff aus Stahl sorgt dafür, dass Du diese Pfanne auch im Backofen verwenden kannst. Lammkoteletts anbraten und anschließend im Ofen punktgenau fertig garen? Mit dieser Pfanne kein Problem. Allerdings hitzt sich der Griff sehr auf. Deshalb bietet de Buyer zusätzlich zu den Eisenpfannen passenden Handschutz aus Neopren an. Der Stiel ist mit einem Loch ausgestattet, so dass Du die Pfanne gut aufhängen kannst.
 

Krafttraining am Herd

 
Eisenpfannen bringen ein ordentliches Gewicht auf die Waage. Deshalb stellen wir Dir hier die Bratpfanne mit 24 cm Durchmesser vor. Sie wiegt knapp 1,4 kg und lässt sich damit auch von zierlichen Frauen handhaben. Die 28 cm große Version wiegt über 2 kg und stellt Anforderungen an die Muskelkraft - besonders, wenn sie gut gefüllt ist. Dank des hohen Rands bietet Dir die Mineral B Element auch in der kleineren Version reichlich Platz. Falls Du regelmäßig Schnitzel oder Steaks für die ganze Familie brätst, solltest Du die größere Version nehmen.
 

Begeisterte Besitzer

 
Die Mineral B Element ist vielleicht nicht die einfachste Pfanne zum Braten. Doch wenn Du ein paar einfache Regeln beherzigst, dankt sie es Dir mit unverändertem Spaß beim Braten. Sobald sich eine ordentliche Patina gebildet hat, funktioniert die Pfanne fast genauso wie eine Pfanne mit Antihaftbeschichtung - nur lässt diese Wirkung bei der Eisenpfanne nicht nach. 83 Prozent aller Käufer geben dieser Pfanne bei Amazon 5 Sterne - das ist ein Ergebnis, von dem selbst Pfannen für dreistellige Preise oft nur träumen können.

Force Blue Bratpfanne von de Buyer

De Buyer Runde Bratpfanne
Runde Bratpfanne aus Blaustahl von de Buyer

Die Dünnwandige

Preisleistungssieger

 
Ausgezeichnete Brateigenschaften, langlebig und preisgünstig: Diese Bratpfanne von de Buyer kostet so viel wie eine günstige Pfanne mit Antihaftbeschichtung, hält aber bei richtiger Behandlung ein Leben lang. Diese Pfanne besteht aus relativ dünnem Blaustahl, der die begehrte Maillard-Reaktion zuverlässig liefert. Beim Braten mit dieser Pfanne musst Du jedoch darauf achten, dass Du sie nur langsam erwärmst. Unser Fazit: Eine preiswerte Pfanne für Köche, die genau wissen, was sie tun.

Was zeichnet diese Pfanne aus?

Pluspunkte:

 
  • Hervorragende Wärmeverteilung und -speicherung
  • Tolle Verarbeitung
  • Lange Lebensdauer
  • Leicht zu reinigen
  • Für alle Herdarten geeignet
 
Wenn Du knusprige Gerichte liebst und Dein Budget begrenzt ist, liegst Du mit dieser Pfanne richtig. Ihre Brateigenschaften können sich durchaus mit denen ihrer sündhaft teuren Gusseisen-Cousins aus dem Haus Le Creuset messen. Dafür ist das Material verantwortlich: Blaustahl. Bei dieser Art von Stahl handelt es sich im Prinzip um den gleichen Kohlenstoffstahl, den de Buyer für seinen Klassiker Mineral B Element verwendet. Allerdings wird der Stahl nach der Fertigung nicht mit Bienenwachs als Rostschutz überzogen.

Wasserdampf ersetzt Bienenwachs

 
Bei Blaustahl wird die Oberfläche nach der Fertigstellung mit 400° Grad Celsius heißem Wasserdampf behandelt. Das führt zu einer dünnen Schicht aus oxidiertem Eisen, die blauschwarz schillert. Das schützt die Pfanne vorübergehend vor Rost. Der Verzicht aufs Bienenwachs und der nur 2 mm dünne Stahl erklären, warum die Pfannen aus der Serie Force Blue preiswerter sind als die der Serie Mineral B Element. Bei den Element-Pfannen ist der Stahl zwischen 3 und 2,5 mm dick.

Braten wie die Profis

 
Das dünne Material spart Kosten, beeinträchtigt die Brateigenschaften aber nur wenig. Dieser Stahl ist in der Lage, reichlich Wärme zu speichern und gleichmäßig abzugeben. Das erklärt, warum die Maillard-Reaktion in diesen Pfannen so gut abläuft. Dabei handelt es sich um eine chemische Reaktion, die in den Eisenpfannen bereits ab 140° Grad munter funktioniert. Proteine verbinden sich mit Zuckern und liefern die begehrten Röstaromen. 
 
Eisen hat die Eigenschaft, viel Energie zu speichern. Wenn Fleisch oder andere Speisen die Pfanne berühren, nehmen sie Hitze auf. Je mehr Wärme die Pfanne gespeichert hat, desto schneller erhitzt sich das Bratgut. Das ist vor allem bei Fleisch und anderen Lebensmitteln wichtig, die viel Saft und damit Wasser enthalten. Führt der Kontakt dazu, dass die Oberflächentemperatur der Pfanne rasch fällt, sieht es schlecht mit Braten aus. Wasser tritt aus und hat zur Folge, dass die Temperatur weiter sinkt. Eisenpfannen brauchen eine Zeit lang, bis sie sich erhitzen. Dafür steckt dann genügend Energie im Material, um ordentlich zu braten. 

Vorsicht beim Erhitzen

 
Diese Pfannen benötigen wie alle Eisenpfannen vorsichtige Handhabung. Die große Gefahr bei der Bratpfanne ist, dass sie sich verzieht. Du solltest sie deshalb nur langsam erwärmen bei niedrigen und mittleren Temperaturen. Bei dieser Pfanne vergisst Du am besten hohe Einstellungen und den Booster von Induktionsplatten. Auch sollte die Plattengröße genau mit dem Pfannenboden übereinstimmen. Außerdem musst Du sie vor dem ersten Gebrauch einbrennen. Nach gründlicher Wäsche gießt Du Öl in die Pfanne, bis es mindestens 1 cm tief darin steht. Anschließend erhitzt Du das Öl langsam, bis es wallt. Schwenke es ein bisschen umher, damit auch die Wände überzogen werden. Nach dem Einbrennen entsorgst Du das Öl. Reibe anschließend die Pfanne mit etwas Fett ein. Das bietet die Grundlage für die Patina, die sich mit der Zeit bildet.

Tolle Verarbeitung

 
Obwohl es sich hier um ein preisgünstiges Modell von de Buyer handelt, entspricht die Verarbeitung dem hohen Standard, für den die Marke bekannt ist. Der Griff aus Eisen ist fest vernietet und lockert sich auch nach vielen Jahren nicht. Der Boden liegt perfekt auf und die Oberfläche ist absolut glatt. Wie bei allen Eisenpfannen, solltest Du dieses Modell nie mit Seife reinigen. Feucht abwischen genügt. Reinigungsmittel zerstören die Patina, die wie eine Antihaftbeschichtung wirkt. Mit 1,24 kg Gewicht bei 24 cm Durchmesser gehört diese Bratpfanne nicht in die Kategorie Leichtgewicht. Dank der hohen Wände bringst Du jedoch viel in ihr unter. Der Hersteller bietet diese Pfanne mit Durchmessern zwischen 18 und 36 cm an. Falls Du regelmäßig für viele Leute kochst, kannst Du eine größere Version wählen.

Überzeugte Besitzer
 
Wenn die die Hürde des Einbrennens genommen hast und Deine Eisenpfanne geduldig aufheizen lässt, liefert sie Dir einzigartige Krusten. Deshalb hat diese Pfanne von de Buyer treue Fans, die auf sie schwören. Wir haben sie zum Preisleistungssieger gekürt, weil Du mit ihr ein Leben lang nach Herzenslust brutzeln kannst - und das zu einem Preis, der auch bei der größten Pfanne der Serie noch weit unter 50 Euro liegt.

Carbone Plus Grillpfanne von de Buyer

De Buyer Carbone Plus Eisenstahl Grillpfanne
Eisenstahl Grillpfanne Carbone Plus von de Buyer

Die Riesige

Innovationssieger

 
Großflächig, hervorragendes Bratverhalten und unverwüstlich: Diese Grillpfanne von de Buyer macht das Grillen am eigenen Herd zum wetterunabhängigen Vergnügen. Wir haben diese Grillpfanne wegen ihres Formats zum Innovationssieger gewählt: Der Hersteller hat bei dieser Pfanne Mut zur Größe bewiesen. Das rechteckige Format stellt zwar Ansprüche an die Herdfläche, es ermöglicht aber auch das Grillen von ganzen Fischen, riesigen Steaks und Hummern - nicht unbedingt eine Grillpfanne für den Alltag, sondern Kochgeschirr für den Festschmaus mit Freunden.

Was zeichnet diese Pfanne aus?

Pluspunkte:

 
  • Hervorragendes Röstaroma
  • Tolle Wärmeverteilung und -speicherung
  • Extra starker Stahl
  • Leicht zu reinigen
  • Für alle Herdarten geeignet
 
Diese Grillpfanne stammt aus der Serie Carbon Plus von de Buyer, die in erster Linie für die Gastronomie bestimmt ist. Der Unterschied zwischen den Pfannen der Serie Mineral B Element und Carbon Plus besteht im Bienenwachs. Bei der Carbon Plus verzichtet de Buyer auf diesen Rostschutz. Du solltest die Pfanne deshalb sofort einbrennen, wenn sie bei Dir daheim ankommt. Dafür füllst Du hitzebeständiges Öl in die Pfanne und erhitzt es langsam, bis es zu sieden und zu wallen beginnt. Nun schwenkst Du das Öl vorsichtig in der Pfanne herum, lässt es abkühlen und entsorgst es.

Unverzichtbar: Sofort Einbrennen

 
Das Einbrennen führt dazu, dass sich Ölpartikel mit der Stahloberfläche verbinden. Bei jedem Braten hängen sich weitere Teilchen daran fest, bis die Oberfläche mattschwarz überzogen ist. Diese Patina funktioniert wie eine Antihaftschicht, die ihre Eigenschaften nicht verliert. Allerdings darfst Du diese Pfanne nicht mit Seife reinigen. Einfach nach jedem Gebrauch abwischen und schon bist Du mit dem Abwasch fertig.

Starker Boden mit Rippen

 
Diese enorm große Grillpfanne mit den Maßen 38 mal 26 cm besteht aus bis zu 3 mm starkem Eisen. Das Material wurde in Rippen gepresst, die sich durch den gesamten Boden ziehen. Diese Pfanne liegt also nie mit dem vollen Boden auf. Das bedeutet: Sie braucht ordentlich Zeit, um sich aufzuheizen. Es bedeutet auch, dass Du die Pfanne über zwei Platten aufheizen kannst. Hier verzieht sich so leicht nichts - auch wenn der Hersteller vorsichtshalber darauf hinweist, dass die Plattengröße der Pfanne entsprechen muss. Aber wer hat schon eine Kochplatte mit 38 cm Durchmesser?

Maillard-Reaktion für Röstaroma


Wenn die Pfanne 140º Celsius erreicht hat, kannst Du bereits mit dem Grillen loslegen. Das ist eine wesentlich niedrigere Temperatur, als Du beispielsweise in einer beschichteten Aluminiumpfanne brauchst. Der Grund: Der Stahl speichert enorme Mengen Energie. Sobald Bratgut auf die geriffelte Oberfläche trifft, gibt das Eisen die Hitze ab - ganz gleichmäßig. Wenn Saft aus dem Fleisch oder dem Fisch austritt, verdampft es sofort. Das begünstigt die Maillard-Reaktion, die in dieser Grillpfanne zuverlässig abläuft. Diese Grillpfanne liefert Dir die begehrten Streifen mit vollmundigem Röstaroma, nachdem Du sie geduldig aufgeheizt hast.
 

Muskelkraft und Grillhandschuhe

 
Mit 2,4 kg Gewicht brauchst Du Muskelkraft, um diese Pfanne zu bewegen. An der rechteckigen Form ist nur ein Stiel vernietet, der hoch aufsteigt. Deshalb musst Du aufpassen, dass diese Pfanne nicht kippt. Außerdem heizt sich der Stiel stark auf. Bevor Du mit dem Brutzeln beginnst, legst Du besser zwei ordentliche Grillhandschuhe zurecht. Mit etwas Vorsicht kannst Du in dieser Pfanne jedoch Festessen zaubern, von denen Deine Freunde noch lange schwärmen werden.

Wok Blue Force von de Buyer

De Buyer Wok Force Blue
Wok Force Blue von de Buyer

Der Anspruchsvolle

Kochstar

 
Hervorragende Wärmeverteilung, dauerhaft und vielseitig: Der Wok aus der Serie Blue Force von de Buyer stellt Ansprüche an die Pflege, belohnt etwas Aufmerksamkeit aber mit ausgezeichneten Eigenschaften. Wenn Du große Mengen beim Pfannenrühren schnell garen willst, liegst Du mit diesem Wok genau richtig. Das Material speichert enorm viel Hitze in den Wänden und garantiert so knusprige Ergebnisse in kurzer Zeit. Unser Fazit: Der richtige Wok für Köche, die eine große Familie versorgen.

Was zeichnet diesen Wok aus?

Pluspunkte:

 
  • Ausgezeichnete Wärmespeicherung und -verteilung
  • Für alle Herdarten geeignet
  • Perfekte Verarbeitung
  • Langlebig
  • Leicht zu handhaben
  • Vielseitiger Einsatz
 
Die langjährige Erfahrung der Marke de Buyer macht sich bei der Verarbeitung dieses Woks besonders bemerkbar. Der lange Stiel mit der Öse zum Aufhängen ist mit drei Nieten solide am Pfannenkörper befestigt. Ebenso bombenfest sitzt der vernietete Gegengriff. Obwohl der Wok 2 kg auf die Waage bringt, kannst Du ihn mit den beiden Griffen leicht bewegen. Der Durchmesser des flachen Bodens beträgt 11 cm und passt damit auf kleine Platten. Die 12 cm hohen Wände dieses Woks steigen sanft schräg an und bilden einen Kreis mit einem Durchmesser von 32 cm. Das bedeutet, Du kannst in diesem Wok eine riesige Menge Lebensmittel unterbringen.

Einbrennen vor dem Braten

 
Dieser Wok ist aus 2 mm starkem Blaustahl angefertigt. In unbenutztem Zustand schillert der Stahl bläulich - das erklärt den Namen. Die Farbe kommt von einer dünnen Schicht aus oxidiertem Eisen. Um den Wok vor Rost zu schützen, wird er nach der Produktion mit 400º Grad heißem Wasserdampf bearbeitet. Bevor Du ihn benutzen kannst, musst Du den Wok einbrennen. Dafür befüllst Du ihn mit Öl, das reichlich Hitze verträgt, zum Beispiel Rapsöl, Sonnenblumenöl oder Erdnussöl. Erhitze das Öl langsam, bis es aufwallt. Nun schwenke das heiße Öl vorsichtig in dem Wok herum, dass es die Seiten berührt. Anschließend lässt Du das Öl abkühlen und schüttest es weg. Das Einbrennen bildet die Grundlage für die Patina, die wie eine Antihaftbeschichtung wirkt.

Patina mit Öl pflegen

 
Um die Patina zu pflegen, darfst Du Deinen Wok nie mit Spülmittel reinigen. Wische ihn nach jedem Kochgang mit einem Küchentuch aus und öle ihn leicht ein. Das hält Rost fern und verbessert die Antihafteigenschaften. Wichtig ist auch, dass Du den Blaustahl nur langsam aufheizt. Zu hohe Hitze führt dazu, dass sich der Boden verzieht. Die Platte darf nicht kleiner als der Wok sein, sonst verformt sich der Stahl ebenfalls.

Alles wird im Nu knusprig

 
Geduld belohnt dieser Wok mit hervorragenden Brateigenschaften. Der Stahl speichert ungemein viel Wärme, dass er beim Braten gleichmäßig weitergibt. Die Maillard-Reaktion für Röststoffe gelingt in diesem Wok ausgezeichnet. Er bewältigt selbst große Mengen an Gemüse und Fleisch. Die im Stahl gespeicherte Hitze sorgt dafür, dass die Oberfläche schnell kross wird und der Saft in den Lebensmitteln bleibt. Du liebst Pfannenrühren wie in einer asiatischen Garküche? Dieser Wok ermöglicht es auf normalen Herdplatten und auf Induktion.

Frittieren mit wenig Fett

 
Wir haben diesen Wok zu unserem Kochstar gekürt, weil er sich so vielseitig verwenden lässt. Dank des kleinen Durchmessers des Bodens kannst Du in ihm mit relativ wenig Fett nach Herzenslust frittieren - auch große Mengen. Der Stahl gibt die Hitze so gleichmäßig ab, dass die Temperatur des Frittierfetts gleich bleibt. Teile Dein Frittiergut einfach in mehrere Portionen auf und leg los: In diesem Wok wird alles schnell knusprig ausgebacken.
Ein lebenslanger Begleiter
 
Obwohl er etwas gehätschelt werden will, hat dieser Wok eine treue Fangemeinde - besonders bei Köchen, die vorher einen Wok mit Antihaftbeschichtung hatten. Wenn Du ihn regelmäßig einölst, auf kleiner Flamme erhitzt und eine passende Herdplatte wählst, begleitet Dich dieser Wok ein Leben lang - zu einem Preis, der unter 50 Euro liegt.
 

Der lange Weg zum Kochgeschirr

Die industrielle Revolution schritt im 19. Jahrhundert in England und Deutschland dank der Erfindung der Dampfmaschine zügig voran. Obwohl Frankreich zu Beginn des Jahrhunderts die führende Wirtschaftsmacht in Europa war, hinkte hier die Entwicklung hinterher. Der Grund: Die Wirren der Revolution und die daran anschließenden Kriege unter Napoleon. Sie dauerten bis 1815 und dämpften die Risikobereitschaft der Unternehmer erheblich. Dennoch beginnt auch in Frankreich die Industrialisierung, allerdings zaghaft im kleinen Maßstab. 
 
Im Tal Val d’Ajol in den Vogesen, gute 100 Kilometer westlich von Freiburg, fangen die Einwohner im Jahr 1810 an, Werkzeuge für die Landwirtschaft aus Eisen herzustellen, zum Beispiel Tröge und Pflüge. Kochgeschirr bestand damals meist aus großen Töpfen und Pfannen mit drei Beinen, die sich zum Kochen über Feuerstellen eigneten.
 
Im Jahr 1830 schließen sich fünf Handwerker in Faymont zusammen und gründen eine Manufaktur zur Herstellung von Waren aus Eisen und Stahl. Zu dieser Zeit betreibt die Familie de Buyer Kohlenmienen, Schmieden und Walzwerke. Sie beliefert die Manufaktur in Faymont zunächst mit Rohstoffen. Doch 1867 übernimmt sie diesen Betrieb, um ihr Sortiment zu erweitern. Sohn Alfred de Buyer, frischgebackener Ingenieur, übernimmt die Leitung der Manufaktur in Faymont. 
 
Im Jahr 1895 erreicht die große Welle der industriellen Revolution das einsame Tal in den Vogesen. Das Unternehmen investiert heftig und vergrößert die Produktion um das Zehnfache. Ein Wasserkraftwerk am tief eingeschnittenen Tal der Combeauté liefert nun die Energie für die Produktion von Stahl und Eisen. 1910 stellt de Buyer den ersten Katalog mit modernem Kochgeschirr vor unter dem Namen ‘Manufacture de Faymont’.
 

20. Jahrhundert im Wandel der Zeit

Frauen stellten zu Beginn des 20. Jahrhunderts bei de Buyer die Weichen für die Zukunft. 1915 stirbt Alfred de Buyer und hinterlässt keinen Sohn, der das Geschäft übernehmen könnte. Seine Ehefrau springt in die Bresche. Nach ihrem Tod im Jahr 1917 übernimmt die älteste Tochter Marcelle das Ruder. Sie sorgt dafür, dass ihre Geschwister eine ordentliche Ausbildung bekommen. Nachdem ihr Bruder Aumary sein Ingenieursdiplom in der Tasche hat, übernimmt er 1924 die Führung des Unternehmens.
 
Bis zum Jahr 1988 dümpelt die Firma vor sich hin. Sie übersteht den Zweiten Weltkrieg und macht weiter mit den traditionellen Pfannen und Töpfen aus Eisen und Stahl, die sich in Frankreich gut verkaufen. Innovationen interessieren in den Vogesen eher wenig. Während Marc Grégoire 1956 Tefal gründet und die Pfannenwelt mit Antihaftbeschichtungen revolutioniert, geht in Faymont alles gemächlich zu - bis Hervé de Buyer 1988 zum Zug kommt. Er gründet die Marke de Buyer und führt moderne Marketing-Methoden ein. 
 
Im Jahr 1990 setzt der energische Hervé noch eins drauf. Er stoppt die Lieferung an Supermärkte. Ein kluger Schachzug, der das Image der Marke aufpoliert - allerdings für einen hohen Preis. Das Unternehmen verliert die Hälfte seines Umsatzes. Statt auf den Konsumermarkt zu zielen, wendet sich de Buyer der professionellen Seite der Gastronomie zu. Die Marke tritt einen Siegeszug bei Chefs und Kochschulen an.
 
Im Jahr 1995 passt de Buyer endlich auch sein Sortiment modernen Zeiten an. Die Marke stellt Pfannen und Töpfe aus Aluguss mit Antihaftbeschichtung her. Im gleichen Jahr kauft das Unternehmen den Hersteller Matinox, der sich auf Backformen spezialisiert hat. Vier Jahre später stellt de Buyer die ersten Backformen aus Silikon her. 

Das Unternehmen heute: Tradition zählt

Nach der Modernisierung des Sortiments packt Hervé im neuen Millennium die Globalisierung an. 2001 öffnet ein Tochterunternehmen in den USA; Russland, Afrika und Südamerika folgen. Der erste Boutique-Katalog beweist, dass sich die Firma erfolgreich neu am Markt positioniert hat. Einst bekannt für Eisenpfannen aus dem Supermarkt, gilt de Buyer nun als Marke für anspruchsvolle Feinschmecker und Profis. Das Gütezeichen ‘Made in France’ tragen alle Produkte von de Buyer.
 
Heute bietet das umfangreiche Sortiment Pfannen und Töpfe für jeden Anspruch. Ein Schwergewicht liegt dabei immer noch auf traditionellen Produkten aus verschiedenen Sorten von Stahl. Doch auch bei modernen, beschichteten Pfannen hat sich de Buyer ein Stück vom internationalen Markt gesichert. Hervés Risiko hat sich ausgezahlt. Der Umsatz wächst ständig. 2008 eröffnet die Firma die Kochschule ‘Atelier Hervé de Buyer’ am Standort. Im Jahr 2014 investiert das Unternehmen 6 Millionen Euro in eine neue Produktionsanlage in Faymont. Der französische Staat würdigt den Beitrag des Unternehmens für die Volkswirtschaft und verleiht de Buyer den Titel ‘Enterprise du Patrimoine vivant’, zu Deutsch: Unternehmen des lebendigen Kulturerbes.

Vielfalt statt Spezialisierung - die Pfannenserien

Pfannen von de Buyer haben erfolgreich ihr Billig-Image abgelegt. Ikea-Preise suchst Du hier vergebens. Dennoch halten sich die Beträge meist im Rahmen, die Du für eine Pfanne von de Buyer anlegen musst. Traditionsgemäß nehmen die verschiedenen Serien mit Eisenpfannen den größten Raum im Sortiment ein. Doch auch bei Kochgeschirr aus Aluguss mit Antihaftbeschichtung und Edelstahl mit und ohne Beschichtung ist de Buyer gut aufgestellt. Dazu kommt weltweit die erste Serie von Kupferpfannen, die auch auf Induktionsplatten funktionieren. 
 
Hier sind die Pfannenserien von de Buyer aufgelistet.

Pfannen aus Eisen und Stahl

 
Mineral B Element: Kohlenstoffstahl, Bratpfannen, Schmorpfannen, Woks, Grillpfannen, Steakpfannen sowie Pfannen für Blinis, Poffertjes, Crêpes, Omelettes, Paella und Fisch und runde Eisenpfannen ohne Griff, für alle Herdarten geeignet, mit Holz- oder Eisengriff
French Collection: Eisenstahl, Bratpfannen in verschiedenen Größen und Pfanne für Blinis, für alle Herdarten geeignet, besonderes Merkmal: Griff aus Gussedelstahl in der Form des Eiffelturms
Carbone PLUS: Extra starker Eisenstahl für intensive Nutzung, Bratpfannen, Fischpfannen, Grillpfannen, Wok, Blinis Pfännchen, Crêpes Pfannen, für alle Herdarten geeignet, Metallgriff
Force Blue: Extra starker Blaustahl für Mittelleistungskochplatten, Bratpfannen, Woks, Bauernpfannen, für alle Herdarten geeignet, Metallgriff
La Lyonnaise: Blaustahl, für offenes Feuer und niedrige Temperaturen konzipiert, Bratpfannen, Paella-Pfannen, Maronenpfannen, für alle Herdarten geeignet, Metallgriff

Aluminiumpfannen mit Antihaftbeschichtung

 
Choc: Aluminiumguss mit Antihaftbeschichtung, Bratpfanne, nicht für Induktion geeignet, Metallgriff
Choc Resto Induction: Aluminiumguss mit Antihaftbeschichtung, Bratpfannen, Crêpes Pfanne, Fischpfanne, für alle Herdarten geeignet, Metallgriff
Choc Extreme: Aluminiumguss mit dickem Magnetboden und Antihaftbeschichtung, Bratpfannen, Schmorpfanne, Woks und Plancha mit Metallgriff, Wok und Bratpfannen ohne Griff, für alle Herdarten geeignet

Edelstahlpfannen

 
Prim’Appety: Unbeschichteter Edelstahl, Bratpfannen, gerade und konische Sauteusen, für alle Herdarten geeignet, Metallgriff
Nostalgy: Unbeschichteter Edelstahl, Bratpfannen, für alle Herdarten geeignet, Metallgriff
Affinity: Edelstahl mit und ohne Antihaftbeschichtung, ovale Pfannen, für alle Herdarten geeignet, Metallgriff
Twisty: Edelstahl mit und ohne Antihaftbeschichtung, Bratpfannen, Sauteusen, Wok, für alle Herdarten geeignet, abnehmbarer Griff aus Kunststoff.
 
Der Griff von Twisty kann auch für Pfannen ohne Griff der Serien Mineral B Element und Choc Extreme benutzt werden.

Kupferpfannen

 
Inocuivre: Kupfer mit Edelstahl (90% Kupfer, 10% Edelstahl), Bratpfannen, Sauteusen, ovale Fischpfanne, nicht für Induktion geeignet, Metallgriff
Inocuivre Induction PRIMA MATERA: Kupfer mit Edelstahl (90% Kupfer, 10% Edelstahl) und Boden aus ferromagnetischem Edelstahl, Bratpfannen, Sauteusen, Wok, für alle Herdarten geeignet, Metallgriff
Inocuivre First Classe: Kupfer mit Edelstahl (90% Kupfer, 10% Edelstahl), Bratpfannen und Sauteusen, nicht für Induktion geeignet, traditionelle Griffe aus Gusseisen
Inocuivre VIP: Kupfer mit Edelstahl (90% Kupfer, 10% Edelstahl), Bratpfanne, ovale Pfanne, Sauteuse, Wok und Servierpfannen, nicht für Induktion geeignet, traditionelle Griffe aus Messing
 

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Teflonpfanne

Pflegeleichte Allrounder - Seit Jahrzehnten bemühen sich Pfannenhersteller, Antihaftbeschichtungen mit Teflon zu verbessern. Das Ergebnis sind Beschichtungen, für die Du manchmal sogar fünf Jahre Garantie bekommst. Teflon hat jedoch einen Nachteil: Es lässt sich nicht beliebig hoch erhitzen. Außerdem lässt die Antihaftwirkung mit der Zeit nach.

Elektropfanne

Pfanne plus Herd - Eine Elektropfanne bringt ihre eigene Energiequelle mit. Das macht sie zu einem mobilen Alleskönner, zum Beispiel beim Camping oder bei einem Picknick im Freien. Du kannst mit einer Elektropfanne nicht nur braten, sondern auch schmoren und backen. Allerdings brauchen diese Pfannen einen Elektroanschluss, damit sie funktionieren.

Kupferpfanne

Das Metall der Profis - Bereits Meisterchef Auguste Escoffier schwörte auf seine Kupferpfannen. Kein Metall leitet Hitze so schnell und so gleichmäßig wie Kupfer. Das rechtfertigt den hohen Preis dieser Pfannen. Allerdings verliert das rotgoldene Metall auf dem Herd schnell seinen attraktiven Glanz. Kupferpfannen brauchen intensive Pflege, damit sie gut aussehen.

Grillpfanne

Grillen ohne Holzkohle - Eine Grillpfanne imitiert die Röstspuren, die ein Grill auf Speisen hinterlässt. Dafür ist der Boden einer Grillpfanne mit erhabenen Rillen versehen. Lebensmittel liegen auf den Rillen, die sich bei hohen Temperaturen quasi in die Oberfläche einbrennen und die begehrten karamellisierten Stellen hinterlassen.

Eisenpfanne

Nostalgie auf dem Herd - Mit einer gusseisernen Pfanne oder einer Pfanne aus Schmiedeeisen brätst Du wie zu Großmutters Zeiten. Eisen hält die Wärme hervorragend. Du darfst es allerdings nur langsam erhitzen. Wenn Du Deine Eisenpfanne richtig pflegst, hält sie ewig. Mit der Zeit bildet sich eine Patina, die Braten mit ganz wenig Fett ermöglicht.

Bratpfanne

Röststoffe für Geschmack - Eine gute Bratpfanne ist ein vielseitiges Instrument, das sich schnell erhitzt und die Wärme gleichmäßig verteilt. In einer Bratpfanne kannst Du auch schmoren, wenn sie einen hohen Rand hat. Wichtig ist bei der Bratpfanne, dass sie Dir Röststoffe liefert - die köstlichen Aromen, die Speisen zu herzhaften Leckerbissen machen.

Keramikpfanne

Beschichtung für hohe Temperaturen - Du liebst Dein Steak knusprig braun, bevorzugst aber eine beschichtete Pfanne? In diesem Fall bieten sich Keramikpfannen an. Beschichtungen aus Keramik halten hohe Temperaturen aus. Allerdings hapert es zur Zeit noch mit der Langlebigkeit. Viele Keramikbeschichtungen verlieren ihre Antihaft-Eigenschaften nach einigen Monaten oder einem Jahr.

Beschichtete Pfannen

Fettarm Braten - Wenn Du kein leidenschaftlicher Küchenchef bist, ist eine beschichtete Pfanne eine gute Wahl. In diesen Pfannen brennt so schnell nichts an - auch wenn Du nach einem Arbeitstag etwas müde bist und Deine Pfanne nicht ständig beobachtest. Wenn sich die Beschichtung mit der Zeit abnutzt, kannst Du mit wenig Fett dennoch problemlos braten und schmoren.

Schmorpfanne

Der Rand macht den Unterschied - In einer Schmorpfanne kannst Du auch braten, aber Du kannst nicht in jeder Bratpfanne schmoren. Für das Schmoren in Flüssigkeit brauchst Du Platz in der Pfanne, damit Du nicht ständig nachgießen musst. Ein gut schließender, backofenfester Deckel und ein feuerfester Griff sind weitere Details einer Schmorpfanne.

Induktionspfanne

Im Spiel der Magnetfelder - Bei Induktionspfannen spielen die magnetischen Eigenschaften des Bodens die Hauptrolle. Ein Induktionskochfeld erwärmt sich nicht selbst. Wechselnde Magnetfelder erzeugen Wärme direkt im Kochgeschirr. Eisen ist das ideale Material für Induktionspfannen. Pfannen aus Edelstahl, Kupfer oder Aluminium benötigen einen speziellen Boden, damit sie auf Induktionsfeldern funktionieren.

Wok Pfanne

Für Asien-Fans - Was die Bratpfanne für europäische Köche ist, ist der Wok in ganz Asien für Hausfrauen und Profis. Diese Pfanne ist für das schnelle Braten von Stir-Fry-Gerichten mit einem hohen Rand versehen. Die starke Hitze beim Rundum-Braten erlaubt kurze Garzeiten. Ein Original-Wok hat einen runden Boden. Für Elektroherde und Induktionsplatten wurde der Wok europäisiert.

Granitpfanne

Natürlich gut - Granit ist ein extrem harter Stein, der Wärme gut speichert und langsam an die Speisen abgibt. Eine Granitpfanne hat einen Körper aus Metall, der mit Granit ausgekleidet ist. Diese Beschichtung aus echtem Stein nutzt sich garantiert nicht ab. Scharfes Anbraten geht allerdings nicht. Auf Granit kannst Du gemächlich schmoren.

Servierpfanne

Direkt auf den Tisch - Eine Servierpfanne zeichnet sich durch ein attraktives Äußeres aus. Servierpfannen sind meist etwas kleiner als normale Pfannen und schön gestaltet, damit sie auf dem Esstisch eine gute Figur machen. In ihnen bringst Du Deine Gerichte direkt vom Herd auf den Tisch. Du bekommst Servierpfannen in vielen Variationen.

Crêpes Pfanne

Rundum Farbe - Eine gute Crêpes Pfanne, auch Pancake Pfanne genannt, ist ein hochwertiges Instrument, das Wärme absolut gleichmäßig verteilt. Bei allen Pfannen-Tests dienen delikate Pfannkuchen als Testobjekte. Nur wenn eine Pfanne Pfannkuchen einheitlich bräunt, bekommt sie gute Noten für Wärmeverteilung. Eine Crêpes Pfanne hat einen niedrigen Rand, der das Wenden erleichtert.

Edelstahlpfanne

Scharfes Anbraten - Eine Edelstahlpfanne ist perfekt für Puristen, die von ihrer Pfanne reichlich Röststoffe erwarten. Dieses Material hält hohe Temperaturen aus und ist praktisch unverwüstlich. Allerdings fehlt die Antihaftbeschichtung. Lässiges Brutzeln mit einem Glas Wein in der Hand ist deshalb nicht angesagt. Den Garprozess in einer Edelstahlpfanne musst Du ständig verfolgen.

Aluguss Pfanne

Der Wärmespezialist - Aluminiumgusspfannen und Pfannen aus geschmiedetem Aluminium gehören zu den beliebtesten Pfannen. Dieses Metall leitet Hitze hervorragend und hält sie lange. Die Form bleibt auch bei hohen Temperaturen stabil. Aluminiumpfannen sind in der Regel beschichtet, damit das Metall nicht mit den Speisen reagiert.

Steakpfanne

Die Hitzespezialisten - Eine Steakpfanne muss vor allem eines können: scharf anbraten. Deshalb lassen echte Steak-Liebhaber als Material nur Gusseisen und Edelstahl gelten. In Restaurantküchen siehst Du jedoch auch Aluminiumpfannen. Professionelle Küchenchefs bevorzugen von Hand gegossene Pfannen, weil bei dieser Technik wenig Luft im Metall bleibt. Das garantiert bessere Hitzeverteilung als industrielle Verfahren.
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