Crêpes Pfanne

Auf was kommt es bei einer professionellen Crêpespfanne an? Wir zeigen dir die besten 4 Pfannen für die perfekten Pfannenkuchen!

Aktualisiert am: 05. Dezember 2018 | Werbelinks sind mit * gekennzeichnet
Crêpes Pfanne
Crêpes bzw. Pancake Pfannen sind auch ideal, um Gerichte wie Spiegeleier, Omelettes oder Schnitzel zuzubereiten.
Rundum Farbe - Eine gute Crêpes Pfanne, auch Pancake Pfanne genannt, ist ein hochwertiges Instrument, das Wärme absolut gleichmäßig verteilt. Bei allen Pfannen-Tests dienen delikate Pfannkuchen als Testobjekte. Nur wenn eine Pfanne Pfannkuchen einheitlich bräunt, bekommt sie gute Noten für Wärmeverteilung. Eine Crêpes Pfanne hat einen niedrigen Rand, der das Wenden erleichtert.

Vielseitiger als ihr Name

Crêpes ordentlich zu braten, ist eine Kunst. Die hauchdünnen Pfannenkuchen entstehen in einer Crêperie direkt auf einer flachen Platte. Das geht auf einem normalen Küchenherd natürlich nicht. Die Crêpes-Pfanne erleichtert deshalb das Wenden der runden Pfannkuchen durch einen flachen Rand. Ansonsten gibt es wenig Unterschiede zwischen einer Crêpes-Pfanne und einer guten Bratpfanne. Wichtig ist die gleichmäßige Wärmeverteilung, damit die Crêpes überall schön goldbraun werden. In einer Crêpes Pfanne kannst Du nicht nur Pfannkuchen zubereiten, sondern alle Gerichte, die keinen hohen Rand erfordern - beispielsweise Spiegeleier, Omelettes oder Schnitzel. Hier sagen wir Dir, worauf es bei Crêpes Pfannen ankommt.
 
Eigenschaften einer guten Crêpes-Pfanne:
 
  • Verteilt die Wärme gleichmäßig
  • Flacher Rand
  • Guter Griff
  • Leicht zu reinigen

Die Grundsatzfrage: Beschichtung - Ja oder Nein?

Ob beschichtet oder blanken Metall: Crêpes gelingen in Pfannen mit gleichmäßiger Wärmeverteilung tadellos. Bei den Tests von beschichteten Pfannen sind Pfannkuchen und Crêpes beliebte Testobjekte. Eine Pfanne mit guter Antihaftbeschichtung schafft es, diese zarten Gebilde fettfrei zu bräunen. Allerdings lässt die Antihaftbeschichtung mit der Zeit nach, besonders bei Keramikbeschichtungen. Wenn die Beschichtung Deiner Crêpes Pfanne schwächelt, kannst Du vor dem ersten Pfannkuchen etwas Fett in der Pfanne schmelzen. Das versiegelt die Beschichtung für eine ganze Reihe von Crêpes. Zwischen dem Backen der einzelnen Pfannkuchen musst Du nicht nachfetten. 

Im Boden steckt das Geheimnis goldgelber Crêpes

Das Problem bei vielen Crêpes Pfannen mit Antihaftbeschichtung ist der Boden: Wenn der Boden zu dünn ist oder nicht perfekt auf der Herdplatte aufliegt, verteilt sich die Hitze nicht gleichmäßig. Der Pfannkuchen bräunt deshalb nicht einheitlich. Eine Mischung aus Edelstahl und Aluminium ist deshalb besser als reines Aluminium. Dieses Metall heizt sich zwar schnell auf, kühlt aber auch rasch wieder ab. Wenn der kalte Pfannkuchenteig auf die Oberfläche der Pfanne trifft, verliert eine dünne Aluminiumpfanne viel Wärme. Die Herdplatte muss deshalb Nachschub leisten, damit der Pfannkuchen gelingt. Edelstahl dagegen schafft es, Wärme zu speichern. Das führt zu gleichmäßiger Wärme und in der Regel zu einem Pfannkuchen, der einheitlicher gebräunt ist als in Aluminiumpfannen.  

Die Eisenpfanne: Tradition siegt

Guss- und Schmiedeeisen ist das Material für Crêpes Pfannen, das Profis bevorzugen. Fettfrei bräunen ist in diesen Pfannen zwar nicht möglich. Dafür schlagen sie beschichtete Pfannen mit der überaus gleichmäßigen Hitze. Eine Eisenpfanne ist jedoch schwer und verlangt Muskelkraft. Die Masse des Materials kann viel Energie speichern und anschließend auf die Crêpes übertragen. Die Patina einer Eisenpfanne wirkt dabei wie eine natürliche Antihaftbeschichtung. Wie bei einer beschichteten Pfanne mit Altersschwäche, gibst Du vor dem ersten Crêpe etwas Fett in die Pfanne. Das reicht für 5 bis 10 Crêpes oder Pfannkuchen. Damit die Eisenpfanne ihre Patina bildet, musst Du sie richtig einbrennen (siehe Artikel Eisenpfanne). Auf Wasser und Seife solltest Du beim Reinigen verzichten. Feucht auswischen und anschließend gut abtrocknen ist die ganze Pflege, die eine Eisenpfanne braucht.

Der Griff: Wichtiges Detail

Wenn Du Deine Pfannkuchen in der Luft wendest, brauchst Du einen richtig guten Griff an Deiner Crêpes Pfanne. Er sollte gut in der Hand liegen und darf keinesfalls wackeln. Kunststoff ist perfekt, weil die Crêpes Pfanne nicht in den Backofen wandert. Ein Pfannengriff aus Kunststoff hat den großen Vorteil, dass er sich nicht erhitzt. Außerdem lässt er sich besser greifen als Griffe aus glattem Metall. Holz ist ebenfalls ein gutes Material für den Griff einer Crêpes Pfanne. Falls Du kein Crêpes Künstler bist, kannst Du die Pfannkuchen mit einem guten Pfannenwender per Hand umdrehen. 

Die perfekte Temperatur für Crêpes

Neben der Pfanne bestimmt die Temperatur, wie gut Deine Crêpes gelingen. Ist sie zu niedrig, gerinnt das Ei nicht richtig. Ist sie zu hoch, verbrennt der Crêpe schnell. Ein Pfannkuchen sollte nicht länger als 1 oder 2 Minuten pro Seite brauchen, um goldgelb zu bräunen. Rund 200 Grad ist die perfekte Temperatur für alle Arten von Pfannkuchen. Das ist etwas höher als normales Anbraten, das bei 150 Grad beginnt. 200 Grad entspricht ungefähr dem scharfen Anbraten von Steaks. Die perfekte Temperatur findest Du nur durch Erfahrung heraus. Der erste Crêpe oder der erste Pfannkuchen gelingt normalerweise nicht so gut. Erfahrene Köche rechnen damit, dass der erste Crêpe ein Testobjekt ist. Mit einer guten Crêpes Pfanne findest Du mit etwas Übung die richtige Hitzestufe an Deinem Herd heraus. Bei dünnen Pfannen kann es sein, dass Du öfters zwischendurch Gas geben musst.

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