Pfanne - Test, Infos & Erfahrungen

Geben Sie sich nicht mit der guten Pfanne zufrieden - Entscheiden Sie sich für eine Top Pfanne!

Wie finde ich meine perfekte Pfanne?

Du suchst eine neue Pfanne. Doch das riesige Angebot erschlägt Dich. Oft sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht...Bevor Du eine Pfanne kaufst, solltest Du Dich umfassend informieren. Denn für eine ordentliche Pfanne musst Du einen bestimmten Betrag anlegen, der in der Regel jenseits der 50-Euro-Marke angesiedelt ist. Das gilt natürlich nicht, wenn Du Dir ein Billigteil beim Discounter um die Ecke holst. Auch günstige Pfannen braten mitunter gut. Die Frage ist hier: Wie lange halten sie durch? Unser Ratgeber hilft Dir, die perfekte Pfanne für Deine Bedürfnisse zu finden.
 
Testsieger
JAMIE OLIVER PFANNE E43506 AUS EDELSTAHL VON TEFAL

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GUSSEISEN-PFANNE VON LE CREUSET MIT HOLZGRIFF

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TITANIUM NOWO 1528IL PFANNE AUS ALUMINIUMGUSS VON WOLL

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WMF Grillpfanne 27x27 cm

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Bewertung 1,2 1,3 1,5 1,6
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Material Edelstahl Gusseisen Aluguss Aluguss
Beschichtung 6-Lagen TEFAL Prometal Pro ® Antihaft-Versiegelung schwarze Silk Emaille Hightech-Titanium Antihaftversiegelung Durit Protect Plus Antihaftbeschichtung
Größe 28 cm, Ø Auflagefläche: 22 cm, Höhe: 6 cm 28 cm, Ø Auflagefläche: 22 cm, Höhe: 5 cm 28 cm, Ø Auflagefläche: 22 cm, Höhe: 5 cm 27 x 27 cm - optimal für Herdplatten mit Ø 22 cm
Griff Genieteter, ergonomischer Profi-Edelstahlgriff mit Silikon-Ummantelung für einfache Handhabung und Wärmeisolierung langer Holzstielgriff, sowie praktischen Gegengriff für einfache Handhabung abnehmbarer Stiel, dadurch als Auflaufform nutzbar nicht abnehmbarer Kunststoffgriff mit Flammschutz
Gerichte Geflügel, Fisch, Eierspeisen, panierte Speisen, Gemüse scharfes und krosses anbraten von Fleisch und Gemüse egal was, ob Pfannkuchen, Eier, Gemüse, Fisch oder Fleisch Steak, Fisch, Pljeskavica, Bratwurs, Burgerpatties, Gemüse
Herdarten alle Herdarten, auch Induktion, nicht für den Geschirrspüler vorgesehen alle Herdarten, inkl. Induktion geeignet, auch im Backofen/Grill einsetzbar, spülmaschinengeeignet Induktion, Gas, Elektro, Ceran, Halogen, Ofen, Spülmaschine Ceran-, Gas- und Elektro-Herde NICHT induktionsgeeignet. Pfannen sind auch auf dem Grill nutzbar.
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Mit den richtigen Fragen zur richtigen Pfanne

Das sind die Hauptkriterien bei der Wahl einer Pfanne:

  • Material
  • Beschichtung
  • Form
  • Größe
  • Griff

Bevor wir diese Gesichtspunkte ansehen, hilft ein bisschen Selbstbetrachtung. Mit folgenden Fragen findest Du heraus, welche Ansprüche Deine Pfanne erfüllen muss:

  • Was brätst oder schmorst Du am liebsten?
  • Für wie viele Personen kochst Du?
  • Soll die Pfanne in den Backofen oder unter den Grill?
  • Hältst Du Dich an Rezepte und Vorschriften oder kochst Du nach Gefühl?
  • Wie stark bist Du? Anders ausgedrückt: Wie schwer darf die Pfanne sein?
  • Wie viel Platz hast Du für die Pfanne?
  • Welcher Stil passt in Deine Küche?

Das Material: Aluminium, Edelstahl, Eisen oder Kupfer?

Aluminium: Das wärmende Metall

Eines der beliebtesten Materialien für moderne Pfannen ist Aluminium. Aluminiumguss liefert solide Pfannenkörper, die Hitze gut leiten. Geschmiedetes Aluminium ist fester als Aluminiumguss, beschränkt aber die Formgebung. Aluminium verformt sich nicht, übersteht Temperaturen über 250 Grad jedoch nur bedingt. Aluminiumpfannen sind in der Regel beschichtet und erlauben so Braten ohne oder mit wenig Fett.

Nur billiges Kochgeschirr für Camping besteht heutzutage aus unbeschichtetem Aluminium. Bestandteile von Aluminium lösen sich in diesen Pfannen beim Braten und Kochen heraus und gehen in die Speisen über. Dieses Metall scheint das Entstehen zahlreicher Krankheiten im menschlichen Körper zu begünstigen, unter anderem Alzheimer. Deshalb empfiehlt es sich, auf unbeschichtete Aluminiumpfannen zu verzichten.

Aluminium hat einen Nachteil: Es eignet sich nicht für Induktion. Damit Aluminiumpfannen auf Induktion funktionieren, brauchen sie einen Boden aus Stahl.

Edelstahl: Der Hitzespezialist

Wenn Du gerne Steaks scharf anbrätst, ist Edelstahl ein gutes Material für dich. Unbeschichtete Edelstahlpfannen kannst Du sehr hoch erhitzen. Sie liefern Dir schnell Röststoffe, erfordern aber reichlich Fett beim Braten und Fachkenntnis. Ein Beispiel: Wenn die Oberfläche von Fleisch in einer Pfanne aus Edelstahl ausreichend karamellisiert, löst sich das Fleisch vom Pfannenboden.

Fazit: Diese Pfannen sind ideal für geübte Köche, die genau wissen, was sie tun.

Eisen: Das Material zum Weitervererben

Gusseisen und Schmiedeeisen sind die Metalle von Pfannen, die bereits Deine Großmutter benutzt hat. Eisen leitet und hält Wärme hervorragend, darf aber nur langsam erhitzt werden. Vor dem ersten Gebrauch solltest Du die Pfannen einbrennen. Eisenpfannen erhalten eine Schicht Rostschutz vom Hersteller. Mit einem rauen Schwamm entfernst Du diese Schicht. Anschließend überziehst Du beim Einbrennen die Pfanne mit einem organischen Belag, der das Bilden der Patina fördert und Rost verhindert. Das erübrigt sich bei Pfannen mit einer Oberfläche aus Emaille, zum Beispiel von Le Creuset.

Mit der Zeit entsteht eine braune Patina im Inneren der Eisenpfanne. Dieser Belag wirkt wie eine Antihaftbeschichtung. Allerdings darfst Du diese Pfannen nicht mit Spülmittel reinigen. Auswischen genügt, um die Patina zu erhalten. Eisenpfannen sind sehr schwer und erfordern Muskeln bei der Handhabung. Wenn ihr Boden nicht sorgfältig abgeschliffen ist, zerkratzen sie schnell ein Cerankochfeld.

Großes Plus: Pfannen aus Eisen sind unverwüstlich und eignen sich zum Weitervererben.

Kupfer: Glanz für Profis

Kupfer ist das teuerste Material für Pfannen. Dieses Metall ist innen mit einer Edelstahlschicht versehen, weil es ansonsten beim Kontakt mit Speisen giftige Verbindungen erzeugt. Kupferpfannen erhitzen sich sehr schnell, vertragen hohe Temperaturen und verteilen die Wärme optimal. Deshalb benutzen professionelle Köche mit Vorliebe Kupferpfannen. Sie sind jedoch teurer als normale Pfannen. Wenn Geld keine Rolle spielt, bist Du mit einer Kupferpfanne gut bedient.

Die Beschichtung: Teflon oder Keramik?

Pfannen mit Antihaftbeschichtung sind beliebt, weil sie das Braten und Schmoren erleichtern. Selbst wenn die Beschichtung nach einer Zeit etwas abgenutzt ist, brennen Speisen in diesen Pfannen nicht so schnell an wie in einer Edelstahlpfanne. Bei der Beschichtung hast Du die Wahl zwischen Teflon und Keramik. Teflon enthält heute keine gefährlichen Stoffe mehr, die krebserregend sind. Seit 2013 wird Teflon ohne PFOA hergestellt, die als krebserregend geltende Substanz von Teflon. Eine Beschichtung mit Teflon ist pflegeleicht, hält jedoch nur Temperaturen bis rund 250 Grad aus. Keramikbeschichtungen kannst Du bis 400 Grad aufheizen. Allerdings haben Keramikbeschichtungen eine kürzere Lebensdauer als Beschichtungen auf Teflonbasis.

Die Form und Funktion der Pfanne: Braten, Schmoren, Grillen oder Stir-fry?

Eine Bratpfanne hat einen niedrigeren Rand als eine Schmorpfanne. Wenn Du in Deiner Bratpfanne auch schmoren willst, solltest Du auf einen hohen Rand achten. Ein Deckel verhindert bei langen Schmorzeiten, dass Du ständig Flüssigkeit nachgießen musst. Eine Grillpfanne hat erhabene Rillen im Boden. Fleisch, Fisch oder Gemüse liegt auf diesen Rillen auf. Sie hinterlassen auf den Speisen die begehrten Röstspuren, die dem Grillrost ähneln.

Für asiatische Stir-Fry-Gerichte brauchst Du eine Wok Pfanne. Der originale Wok hat einen runden Boden. Modelle für Elektroherde und Induktionsplatten sind mit einem ebenen Boden ausgestattet. Eine Wok-Pfanne hat einen sehr hohen Rand, der das Herumschaufeln und gleichmäßige Braten der Speisen erlaubt. Crêpes Pfannen kommen fast ohne Rand aus. Das erleichtert das Wenden der hauchdünnen Crêpes. Auch dickere Pfannkuchen gelingen in diesen Pfannen.

Herdplatten sind rund, deshalb erhitzen sich runde Pfannen gleichmäßig. Grillpfannen bekommst Du häufig auch in rechteckiger Form. Wenn Du sie auf einer runden Platte benutzt, heizen sich die Ecken etwas weniger auf. Ein weiterer Gesichtspunkt: Es ist einfacher, Speisen in einer runden Pfanne zu wenden und sie lassen sich zudem besser reinigen.

Die Größe: Wie viele Portionen sollen es sein?

Die Größe von Pfannen beginnt bei 16 cm. Das reicht für zwei Spiegeleier. Singles und Paare sind mit 20 oder 24 cm Durchmesser gut bedient. Für eine Familie ist ein Durchmesser von 28 cm die Standardgröße. Sie reicht für drei bis fünf Portionen. Nach oben hin sind die Grenzen offen. Pannen mit einem Durchmesser von mehr als 32 cm brauchst Du nur, wenn Du für eine Party kochst. Paare kommen mit zwei Pfannen gut zurecht. Eine Familie ist mit drei Pfannen gut ausgestattet, zum Beispiel mit der Kombination von 20, 24 und 28 cm Durchmesser.

Der Pfannendurchmesser wird immer am oberen Rand gemessen, von der inneren Kante ab. Die Form des Pfannenrandes bestimmt, wie viel Volumen eine Pfanne aufnehmen kann. Steigt der Rand schräg an, passt wesentlich weniger hinein als bei einem Rand, der senkrecht in die Höhe ragt. Die Herdplatte sollte mindestens genau so groß sein wie der Pfannenboden. Ragt der Pfannenboden über die Hitzequelle hinaus, kann sich die Pfanne leicht verziehen.

Der Griff: Backofenfest oder nicht?

Der Griff bestimmt, wie leicht Du die Pfanne handhaben kannst. Ein Kunststoffgriff heizt sich nicht auf, eignet sich aber nur bedingt für den Backofen. Wenn Du Speisen gerne anbrätst und anschließend im Backofen fertig schmorst, brauchst Du einen Griff aus Metall - oder einen Griff zum Abnehmen, das Markenzeichen von Woll Pfannen. Die Form des Griffs entscheidet, wie gut Du ihn ergreifen kannst. Abgerundete Kanten erleichtern das Aufnehmen. Bei schweren Pfannen empfiehlt sich ein Modell mit Gegengriff. Wenn die Pfanne gut gefüllt ist, brauchst Du mit einem einzigen Griff viel Muskelkraft, um sie zu bewegen.

Du willst Deine Pfanne aus Platzgründen gerne aufhängen? In diesem Fall achte darauf, dass der Griff eine Öse hat. Die Befestigung des Griffs ist ebenfalls wichtig. Nieten im Inneren der Pfanne erschweren das Reinigen. Punktschweißen ist eine zuverlässige Technik, um Griffe sicher zu verankern. Verschraubte Griffe neigen dazu, sich im Lauf der Zeit zu lockern und zu wackeln.

Die wichtige Ästhetik

Das Aussehen einer Pfanne solltest Du nicht vernachlässigen. Wenn Dir Dein Kochgeschirr gefällt, macht Brutzeln viel mehr Spaß. Natürlich spielt auch der Preis eine Rolle. Allerdings ist eine Pfanne ein Gebrauchsgegenstand, den Du jahrelang häufig in der Hand hältst. Gute Qualität und ein hoher Anschaffungspreis machen sich häufig in längerer Lebensdauer bezahlt. Nur Du kannst die Frage beantworten: Wie viel ist Dir genussvolles Braten wert?

Tefal Pfanne

Tefal ist der Pfannenspezialist für Antihaftbeschichtungen! 
Diese Marke stellte die ersten Pfannen mit Teflon her. Seit Jahrzehnten ist Tefal ein weltweiter Spitzenproduzent für hochwertige Pfannen und Töpfe. Hier findest Du alle Informationen über Tefal - was die Marke so besonders macht und was Du vor dem Kauf wissen musst.

Woll Pfanne

Das Unternehmen Woll setzt in Saarbrücken auf Handarbeit!
Diese Pfannen entstehen einzeln in einem bestimmten Gussverfahren und haben besonders veredelte Oberflächen. Woll Pfannen werden ausschließlich in Deutschland hergestellt - mit Plasmastrahlen, Diamanten, Titanium und Saphiren. Hier erfährst Du alles Wissenswerte über Woll Pfannen für eine Kaufentscheidung!

Le Creuset Pfanne

Le Creuset ist der Marktführer bei Pfannen und Brätern aus Gusseisen. Leuchtende Farben sind das Markenzeichen der Kultmarke, die heute auch Pfannen aus Edelstahl und Aluminium mit Antihaftbeschichtungen herstellt. Hier erfährst Du alles, was Du über Le Creuset wissen musst - bevor Du viel Geld für eine Pfanne ausgibst.

WMF Pfanne

WMF stellt gute Pfannen für jeden Bedarf und jeden Anspruch her: Von der unbeschichteten Edelstahlpfanne über Aluminiumpfannen mit verschiedenen Antihaftbeschichtungen bis zur Keramikpfanne. Erfahre hier, was genau sich hinter den drei Buchstaben verbirgt und was diese Marke auszeichnet!

Edelstahlpfanne

Scharfes Anbraten - Eine Edelstahlpfanne ist perfekt für Puristen, die von ihrer Pfanne reichlich Röststoffe erwarten. Dieses Material hält hohe Temperaturen aus und ist praktisch unverwüstlich. Allerdings fehlt die Antihaftbeschichtung. Lässiges Brutzeln mit einem Glas Wein in der Hand ist deshalb nicht angesagt. Den Garprozess in einer Edelstahlpfanne musst Du ständig verfolgen.

Eisenpfanne

Nostalgie auf dem Herd - Mit einer gusseisernen Pfanne oder einer Pfanne aus Schmiedeeisen brätst Du wie zu Großmutters Zeiten. Eisen hält die Wärme hervorragend. Du darfst es allerdings nur langsam erhitzen. Wenn Du Deine Eisenpfanne richtig pflegst, hält sie ewig. Mit der Zeit bildet sich eine Patina, die Braten mit ganz wenig Fett ermöglicht.

Kupferpfanne

Das Metall der Profis - Bereits Meisterchef Auguste Escoffier schwörte auf seine Kupferpfannen. Kein Metall leitet Hitze so schnell und so gleichmäßig wie Kupfer. Das rechtfertigt den hohen Preis dieser Pfannen. Allerdings verliert das rotgoldene Metall auf dem Herd schnell seinen attraktiven Glanz. Kupferpfannen brauchen intensive Pflege, damit sie gut aussehen.

Aluminiumpfanne

Der Wärmespezialist - Aluminiumgusspfannen und Pfannen aus geschmiedetem Aluminium gehören zu den beliebtesten Pfannen. Dieses Metall leitet Hitze hervorragend und hält sie lange. Die Form bleibt auch bei hohen Temperaturen stabil. Aluminiumpfannen sind in der Regel beschichtet, damit das Metall nicht mit den Speisen reagiert.

Induktionspfanne

Im Spiel der Magnetfelder - Bei Induktionspfannen spielen die magnetischen Eigenschaften des Bodens die Hauptrolle. Ein Induktionskochfeld erwärmt sich nicht selbst. Wechselnde Magnetfelder erzeugen Wärme direkt im Kochgeschirr. Eisen ist das ideale Material für Induktionspfannen. Pfannen aus Edelstahl, Kupfer oder Aluminium benötigen einen speziellen Boden, damit sie auf Induktionsfeldern funktionieren.

Granitpfanne

Natürlich gut - Granit ist ein extrem harter Stein, der Wärme gut speichert und langsam an die Speisen abgibt. Eine Granitpfanne hat einen Körper aus Metall, der mit Granit ausgekleidet ist. Diese Beschichtung aus echtem Stein nutzt sich garantiert nicht ab. Scharfes Anbraten geht allerdings nicht. Auf Granit kannst Du gemächlich schmoren.

Elektropfanne

Pfanne plus Herd - Eine Elektropfanne bringt ihre eigene Energiequelle mit. Das macht sie zu einem mobilen Alleskönner, zum Beispiel beim Camping oder bei einem Picknick im Freien. Du kannst mit einer Elektropfanne nicht nur braten, sondern auch schmoren und backen. Allerdings brauchen diese Pfannen einen Elektroanschluss, damit sie funktionieren.

Beschichtete Pfannen

Fettarm Braten - Wenn Du kein leidenschaftlicher Küchenchef bist, ist eine beschichtete Pfanne eine gute Wahl. In diesen Pfannen brennt so schnell nichts an - auch wenn Du nach einem Arbeitstag etwas müde bist und Deine Pfanne nicht ständig beobachtest. Wenn sich die Beschichtung mit der Zeit abnutzt, kannst Du mit wenig Fett dennoch problemlos braten und schmoren.

Teflonpfanne

Pflegeleichte Allrounder - Seit Jahrzehnten bemühen sich Pfannenhersteller, Antihaftbeschichtungen mit Teflon zu verbessern. Das Ergebnis sind Beschichtungen, für die Du manchmal sogar fünf Jahre Garantie bekommst. Teflon hat jedoch einen Nachteil: Es lässt sich nicht beliebig hoch erhitzen. Außerdem lässt die Antihaftwirkung mit der Zeit nach.

Keramikpfanne

Beschichtung für hohe Temperaturen - Du liebst Dein Steak knusprig braun, bevorzugst aber eine beschichtete Pfanne? In diesem Fall bieten sich Keramikpfannen an. Beschichtungen aus Keramik halten hohe Temperaturen aus. Allerdings hapert es zur Zeit noch mit der Langlebigkeit. Viele Keramikbeschichtungen verlieren ihre Antihaft-Eigenschaften nach einigen Monaten oder einem Jahr.

Bratpfanne

Röststoffe für Geschmack - Eine gute Bratpfanne ist ein vielseitiges Instrument, das sich schnell erhitzt und die Wärme gleichmäßig verteilt. In einer Bratpfanne kannst Du auch schmoren, wenn sie einen hohen Rand hat. Wichtig ist bei der Bratpfanne, dass sie Dir Röststoffe liefert - die köstlichen Aromen, die Speisen zu herzhaften Leckerbissen machen.

Schmorpfanne

Der Rand macht den Unterschied - In einer Schmorpfanne kannst Du auch braten, aber Du kannst nicht in jeder Bratpfanne schmoren. Für das Schmoren in Flüssigkeit brauchst Du Platz in der Pfanne, damit Du nicht ständig nachgießen musst. Ein gut schließender, backofenfester Deckel und ein feuerfester Griff sind weitere Details einer Schmorpfanne.

Grillpfanne

Grillen ohne Holzkohle - Eine Grillpfanne imitiert die Röstspuren, die ein Grill auf Speisen hinterlässt. Dafür ist der Boden einer Grillpfanne mit erhabenen Rillen versehen. Lebensmittel liegen auf den Rillen, die sich bei hohen Temperaturen quasi in die Oberfläche einbrennen und die begehrten karamellisierten Stellen hinterlassen.

Wok Pfanne

Für Asien-Fans - Was die Bratpfanne für europäische Köche ist, ist der Wok in ganz Asien für Hausfrauen und Profis. Diese Pfanne ist für das schnelle Braten von Stir-Fry-Gerichten mit einem hohen Rand versehen. Die starke Hitze beim Rundum-Braten erlaubt kurze Garzeiten. Ein Original-Wok hat einen runden Boden. Für Elektroherde und Induktionsplatten wurde der Wok europäisiert.

Servierpfanne

Direkt auf den Tisch - Eine Servierpfanne zeichnet sich durch ein attraktives Äußeres aus. Servierpfannen sind meist etwas kleiner als normale Pfannen und schön gestaltet, damit sie auf dem Esstisch eine gute Figur machen. In ihnen bringst Du Deine Gerichte direkt vom Herd auf den Tisch. Du bekommst Servierpfannen in vielen Variationen.

Crêpes Pfanne

Rundum Farbe - Eine gute Crêpes Pfanne, auch Pancake Pfanne genannt, ist ein hochwertiges Instrument, das Wärme absolut gleichmäßig verteilt. Bei allen Pfannen-Tests dienen delikate Pfannkuchen als Testobjekte. Nur wenn eine Pfanne Pfannkuchen einheitlich bräunt, bekommt sie gute Noten für Wärmeverteilung. Eine Crêpes Pfanne hat einen niedrigen Rand, der das Wenden erleichtert.

Steakpfanne

Die Hitzespezialisten - Eine Steakpfanne muss vor allem eines können: scharf anbraten. Deshalb lassen echte Steak-Liebhaber als Material nur Gusseisen und Edelstahl gelten. In Restaurantküchen siehst Du jedoch auch Aluminiumpfannen. Professionelle Küchenchefs bevorzugen von Hand gegossene Pfannen, weil bei dieser Technik wenig Luft im Metall bleibt. Das garantiert bessere Hitzeverteilung als industrielle Verfahren.

Silit Pfanne

Silit ist eine Premiummarke für Pfannen, die mit dem Prädikat Qualität ‘Made in Germany’ wirbt. Die WMF-Tochter stellt eine Fülle verschiedener Pfannen in unterschiedlichen Preisklassen her, die jedoch alle mehrere Jahre Garantie erhalten. Die Top-Produkte von Silit bestehen Silargan®, einer Hightech-Funktionskeramik mit Stahl-Kern. Informieren Sie sich hier über die Marke Silit, bevor Sie viel Geld für eine Pfanne ausgeben!

Die Geschichte der Pfanne

Von Keramikscherben zum Induktionsboden

Die Geschichte von Kochgeschirr reicht bis in die Anfänge der Menschheit zurück. Die ältesten Töpfe und Pfannen bestanden aus Keramik. Heute ist Metall das bevorzugte Material für Pfannen. Hier erfährst Du, wie sich die Pfanne im Lauf der Jahrtausende entwickelt hat.

Von China bis nach Mexiko

Die ältesten Überreste von Kochgeschirr fanden Archäologen in der Xianrendong Höhle in China. Die Scherben stammen aus der Zeit von rund 20.000 vor Christus und weisen Spuren von Feuer auf. Auf der anderen Seite der Welt, begannen die Bewohner des Tehuacan-Tals gegen 7.000 vor Christus, Schüsseln aus Stein für Feuerstellen anzufertigen. Die Indianer Nordamerikas kochten zuerst mit Körben und Kürbisschalen, bis sie Kochgeschirr aus gebranntem Ton entwickelten.

Metallpfannen: Ab dem ersten Jahrhundert

Die ersten Metallpfannen aus Kupfer entstanden rund 2.000 vor Christus in Mesopotamien. In der Antike bleibt Kupfer das Metall für Pfannen. Griechische und römische Hausfrauen kochten über gefassten Feuerstellen in Kupferpfannen eher einfache Gerichte. Aus Rom stammt das erste bekannte Kochbuch, das sich um Hausmannskost dreht. Allerdings gaben in der Küche bereits damals Männer den Ton an. Als Verfasser von De re coquinaria (Über die Kochkunst) gilt Caelius Apicius.

In Griechenland und in Rom kochten die Menschen auch mit Tonbrätern, die auf passenden Öfen aus Ton standen. Im 1. Jahrhundert nach Christus bürgerten sich in Rom Eisenpfannen ein. Auch Wikinger nutzten damals bereits Eisen für ihr Kochgeschirr. Gerösteter Getreidebrei war ein Grundnahrungsmittel der starken Männer. Ihr selbst gebrautes Bier verwendeten sie oft auch zum Kochen. In Asien entwickelten die Köche etwa zur gleichen Zeit den Wok. Im Mittelalter waren Pfannen mit drei Beinen ausgerüstet. So waren sie sicher über der Feuerstelle verankert.

Industrielle Revolution in der Küche

Die industrielle Revolution bescherte Köchinnen auf der ganzen Welt neue Möglichkeiten in der Küche. Über Jahrhunderte hinweg war Kohle die einzige Energiequelle für Herde. Das Befeuern der Herde nahm jedoch viel Zeit in Anspruch. Diese Zeit fehlte einfachen Hausfrauen fürs Kochen. Im Zuge der industriellen Revolution stieg man ab 1800 herum zunehmend auf Gas und Öl um. Das machte das Braten und Kochen einfacher und schneller. Diese Entwicklung änderte die Anforderungen an Kochgeschirr. 1830 stellte die Firma Mauviel in der Normandie deshalb die ersten Kupferpfannen im industriellen Maßstab her. Der französische Chef Auguste Escoffier schwor auf dieses Metall. Noch heute bevorzugen viele professionelle Chefs Kupferpfannen. Sie funktionieren perfekt auf Gasflammen, die beliebteste Energiequelle dieser Epoche. Bis zum Jahr 1935 hatte Gas die Kohleöfen in den meisten Haushalten ersetzt.

Rohstoffmangel führt zu neuen Pfannen

Für die neuen Herdarten entwickelten Erfinder mit der Zeit neue Kochgeräte. Nach dem Ersten Weltkrieg war Eisen Mangelware. Die WMF-Tochter Silit begann deshalb, Aluminium und Stahl für Kochtöpfe und Pfannen zu verwenden. Le Creuset fand im Jahr 1925 eine Methode, Pfannen aus Gusseisen mit Emaille zu überziehen.

Vielfalt nach dem Zweiten Weltkrieg

Richtig vielfältig wird die Pfannenproduktion nach dem Zweiten Weltkrieg. Elektroherde ersetzen Gasflammen. Es wird wichtig, dass der Pfannenboden fürs Fertiggaren die Hitze hält. Bahnbrechend ist die Marke Tefal, die als erste Pfannen mit Teflonbeschichtung herstellt. 1989 stellt Silit mit Silargan die erste Keramikbeschichtung für Pfannen vor. Mittlerweile stellen Induktionskochfelder neue Ansprüche an Pfannen. Diese Kochfelder erhitzen sich nicht selbst. Ein magnetisches Wechselfeld führt dazu, dass sich nur das Metall der Pfanne erwärmt. Allerdings funktioniert dieser Prozess nur bei Eisen. Deshalb haben moderne Induktionspfannen aus Aluminium einen Boden aus Stahl.

Wo geht die Reise hin?

Das Rad kann man nur einmal erfinden - aber bei Pfannen gibt es reichlich Spielraum für Verbesserungen. Pfannenhersteller suchen ständig nach neuen Antihaftbeschichtungen, die dauerhafter als die bisherigen sind. Bei den empfindlichen Keramikbeschichtungen lässt sich die Lebensdauer ebenso verlängern wie bei den Beschichtungen auf Teflonbasis. Wenn Du die Bewertungen von Pfannen bei Amazon oder anderen Portalen anschaust, ist die Haltbarkeit der Beschichtung einer der häufigsten Kritikpunkte.

Ein aktueller Trend bringt ungewöhnliche Materialien in die Küche. Braten auf Granit, auf Speckstein oder einem Block aus Himalaya-Salz sorgt für Abwechslung auf dem Esstisch. Ob sich diese Pfannen durchsetzen, können wir mit Spannung erwarten.